Quine-von einem logischen Standpunkt aus26. Januar 2006 | [ |
Ypsiloners überbevölkertes Universum ist in vieler Hinsicht wenig liebenswert. Es verletzt das Schönheitsgefühl derer, zu denen auch ich mich zähle, die einen Sinn für Wüstenlandschaften haben; doch das ist nicht das Schlimmste daran. Ypsiloners Slum von Möglichen ist ein Nährboden für ordnungsgefährdende Elemente. Zum Beispiel der mögliche dicke Mann in dem Eingang; und der mögliche kahle Mann in dem Eingang. Sind sie derselbe mögliche Mann, oder sind es zwei mögliche Männer? Wie entscheiden wir das? Wie viele mögliche Männer stehen da in dem Eingang? Sind es mehr mögliche dünne Männer als mögliche dicke? Wie viele von ihnen gleichen einander? Oder würde ihr Einandergleichen sie zu einem machen? Sind keine zwei möglichen Dinge einander gleich? Bedeutet dies, dass es unmöglich ist, dass zwei Dinge einander gleich sind? Oder ist schliesslich der Identitätsbegriff auf nicht verwirklichte Mögliche einfach nicht anwendbar? Doch was kann es für einen Sinn haben, von Entitäten zu reden, von denen sich nicht sinnvollerweise sagen lässt, dass mit sich selbst identisch und voneinander verschieden sind? Diese Elemente sind so gut wie unverbesserlich. Mit einer Fregeschen Therapie der Individuenbegriffe liesse sich noch eine Anstrengung zu ihrer Rehabilitation unternehmen; doch mir scheint, wir tun besser daran, einfach Ypsiloners Slum zu säubern, um dann die Sache hinter uns zu haben.

